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KulturGENUSS : 40 JAHRE LAIF – 40 Positionen dokumentarischer Fotografie

Details

Datum:
12. April
Zeit:
18:00 bis 20:00
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Veranstaltungsort

Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln,

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Veranstaltende

Kulturforum Köln
E-Mail:
orga@kulturforum-koeln.de
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Führung durch die Ausstellung mit dem Gründer von laif und Mit-Kurator der Ausstellung Manfred Linke.

Sehr herzlich möchten wir Sie / Dich zu unserer nächsten KulturGENUSS-Veranstaltung
des Kulturforums Köln am Dienstag, den 12.04.2022, um 18.00 Uhr in das Museum für
Angewandte Kunst einladen!

Gemeinsam werden wir eine Führung durch die Ausstellung „40 JAHRE LAIF – 40
Positionen dokumentarischer Fotografie“ , mit dem Gründer von laif und Mit-Kurator der
Ausstellung Manfred Linke erleben dürfen. Anlässlich des 40-jährigen Bestehen der
Kölner Fotoagentur laif werden 40 Positionen dokumentarischer und journalistischer
Fotografie von 1981 bis 2021 gezeigt. Die Agentur laif, heute eine der führenden
Bildagenturen Deutschlands, wurde 1981 von den vier Fotografen Günter Beer, Jürgen
Bindrim, Manfred Linke und Guenay Ulutuncok in der Kölner Südstadt gegründet und
vertritt heute mehr als 400 Fotograf*innen weltweit, darunter zahlreiche World Press-
und Pulitzer-Preisträger*innen.

Die ausgewählten Fotograf*innen reflektieren in ihren Arbeiten die Welt anhand ihrer
Konflikte und Bruchlinien, zeigen aber auch wie Kunst und Solidarität Menschen
verbinden. In ihren Arbeiten spiegelt sich die ästhetische Entwicklung der
Dokumentarfotografie von den 1980er Jahren bis heute und zugleich 40 Jahre
Zeitgeschichte – Proteste gegen Kernkraft, Aufrüstung und Flughafenerweiterung sind
ebenso Themen wie künstlerisch-dokumentarische Bild-Textarbeiten zu Menschen an
der Berliner Mauer von Bettina Flitner (1990), Frauen weltweit in der Arbeit „Surface
Tension“ (1997) von Katharina Bosse oder experimentelle Arbeiten über Los Angeles
von Michael Lange.

Die Ausstellung ist chronologisch aufbereitet und auch jüngere Arbeiten reflektieren und dokumentieren wichtige Momente und zentrale gesellschaftliche Fragestellungen zumeist in fotografischen Serien: die weltweit agierende Agrarindustrie, das Schicksal von Frauen und Mädchen in einem Bordell in Bangladesch, aber auch Themen aus Deutschland wie eine Reportage über die Neue Rechte mit fast demagogischer Wirkung (2017), eine Langzeitarbeit zu Angela Merkel, eine Chronik über den Widerstand im Hambacher Forst sowie ein mehrfach preisgekröntes, breit angelegtes Zeugnis der Corona-Krise von 2020. Den Abschluss bildet das Jahr 2021 mit der Flutkatastrophe im Westen des Landes.

Der Eintritt ist für Mitglieder des Kulturforums kostenlos. Für Nicht-Mitglieder
beträgt der Eintritt 5 Euro.

Für den Museumsbesuch und für den Besuch von Veranstaltungen im Museum ist derzeit die geltende Maskenpflicht sowie darüber hinaus die 3G-Regelung (genesen, geimpft oder negativ getestet) verbindlich. Bitte beachten Sie die tagesaktuellen Bestimmungen.

Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit Ihnen / Euch und erbitten eine kurze
Rückmeldung unter orga@nullkulturforum-koeln.de über Ihre / Eure Teilnahme.

für den Vorstand des Kulturforums Köln
Dr. Eva Bürgermeister, Maria Helmis, Winfried Gellner