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Eventuelle Gestaltung des Kriegerplatzes

Dienstag, 15.November 2016 von Vorstand

Aktuell

Da der Kriegerplatz zunehmend zur Hundewiese verkommt, ist die Idee aufgekommen, ihn zu gestalten. Eine Idee war, das historische Gemäuer der alten Kirche optisch sichtbar zu machen. Da der Platz der Kirche gehört, aber von der Stadt verwaltet wird, sind einschließlich der Bodendenkmalpflege verschiedene Stellen um Erlaubnis zu bitten. Hierzu fand als erstes ein Gespräch mit der Bodendenkmalpflege statt.

Zu Beginn des Gesprächs erläuterte ich das vorgesehene Verfahren,

- dass wir vom Bürgerverein beim Amt Infos einholen wollten über die gesetzlichen Möglichkeiten und Finanzierung,

- dass wir uns anschließend ein Meinungsbild im Bürgerverein verschaffen

- und bei positivem Ergebnis das Gespräch mit der Kirche suchen

wollten.

Diese Erläuterung schien nötig, da Pfarrer Boss von irgendeiner Seite ein falsches Bild des Besuchszwecks erhalten hatte . Herr Dr.Trier wies darauf hin, dass keine Denkmalfördermittel zur Verfügung stehen und wir demzufolge keine finanziellen Mittel erwarten dürfen. Er kann nur Daten liefern, wo sich das Gemäuer genau befindet und fachliche Beratung. Die Deckschicht über dem Bodendenkmal beträgt 1,50m, so dass wir nur 30 bis 40 cm graben dürfen. Das würde reichen, um die Kirche nachzuzeichnen. Er machte den Vorschlag einer Fundamentierung aus Betonguss und darüber eine Plattierung, vielleicht aus Naturstein.  Mit dem Grünflächenamt müsste besprochen werden, ob die Plattierung eine Mahd nicht behindert. Dies kann man verhindern, indem man die Plattierung ebenerdig auflegt. Wir würden den Entwurf eines Architekten brauchen, dem das Amt dann auch nach einer erneuten Recherche die Daten liefert. Unterstützung vom Amt würden wir bekommen beim Text der Beschriftung einer Hinweistafel.

Verfahrensvorschlag

Meinungsbild und eventueller Beschluss im Bürgerverein

Gespräch mit der Pfarre

Suche nach Sponsoren (handwerklicher und finanzieller Art)

Gespräch mit Architekt

Gemeinsames Gespräch mit Grünflächenamt und Bodendenkmalpflege

Beteiligung der Bürger

Der Architekt Müller-Delhoven erklärte mir, dass er das Projekt leiten könnte, wir brauchten also keinen Landschaftsarchitekten  Die Kosten unter Mitwirkung örtlicher Handwerker würden ca. 10.000€ betragen.

Bei einer Sitzung des Bürgervereins  erklärten sich Herr Müller-Delhoven und Herr Heiliger vom Blumengeschäft Heiliger in der Hohlgasse bereit, größtmögliche Unterstützung zu gewähren. Leider hatte der zuständige Beamte bei der Denkmalpflege unsere Vereinbarung vergessen und die nötigen Recherchen noch nicht durchgeführt. Bis heute liegt noch keine Ergebnis vor.

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